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Tarot Kartenlegen

Erforschen sie ihre unbewussten Kräfte und lassen sie sich von der Macht des Tarot in die Zukunft führen. Entdecken sie ihre waren inneren Kräfte und nutzen sie ihr übersinnliches Potenzial, lernen sie zukünftige Ereignisse vorrauszusagen und den richtigen Lebensweg einzuschlagen!

Was ist Tarot?

Auf diese Frage gibt es warscheinlich keine alles erklärende Antwort. Tarot besteht aus symbolischen Elementen ( Symbol kommmt aus dem griesch. und bedeutet soviel wie Verdichtung oder Zusammenballung)und beinhaltet daher eine Fülle möglicher Informationen, was zur Folge hat, dass sich in sehr vielen Bereichen Paralelen zu den einzelen Tarotkarten finden lassen. Die Karten des Tarot sind nicht einfah bunt zusammengewürfelt sondern gliedern sich in "3 Pakete" die 22 Großen Arkana, die 40 Kleinen Arkana und die 16 Hofkarten. Jedes dieser "Pakete hat eine innere Ordnung. Diese Ordnung im Tarot entspricht bestimmten Ordnungen in der wirklichen Welt, das heißt, die Struktur des Tarot lehrt uns etwas über die Welt und die in ihr wirkenden Gesetze.

Die Großen und Kleinen Arkana  beschreiben was Menschen bewegt oder was Menschen bewegen können, die Hofkarten sind eine sehr genaue menschliche Typenlehre. Tarot ist also ein Instrument, das sich hervorragend dazu eignet Menschen und die in Menschen wirksamen Schlüsselprogramme zu beschreiben.

Die Geschichte des Tarot

Die Ursprünge des Tarot sind ungewiss und es gibt zahlose Theorien man weiss,dass Gelehrte und Mystiker die Karten jahrhundertelang als Mitte zur Weissagung verwendet haben.

Tarotkarten sind die ältesten Spielkarten Europas. Die 56 Karten der Kleinen Arkana wurden vermutlich schon in einem französischen Manuskript erwähnt, das zwischen1328 und 1341 entstanden ist. Viele Fachleute sind der Ansicht, dass die ersten Tarotkarten aus dem Norditalien des 14.Jahrhunderts stammen. Obwohl sich die Karten seit dieser Zeit häufig verändert haben, ist es interessant, dass die modernen Tarotkarten noch immer den ursprünglichen Charakter des französischen "Tarot von Marseilles"bewahren, welches Mitte des 15. Jahrhunderts als Holzschnittdruck entstanden ist. Über die Ursprünge des Tarots gehen die Meinungen auseinander: Manche sagen, es stammt aus Indien, andere gehen davon aus, dass die Araber, die bis zum Jahr 842 eile von Spanien, Frankreich, Sizilien und Italien erobert hatten, ihre Spiekarten mit nach Europa brachten. Andere glaubten, dass die Roma, die von Ägypten bis nach Indien gekommen sein sollen, das Tarot 1417 in Europa einführen. Interessanterweise heit Kartenspiel in der Sprache der Roma "Tar", eine Form des   älteren Wortes "Taru". Der französische Mystiker Antoine de Gebelin erkrte in einer Schrift von 1781 das Wort Tarot zu einer Abwandlung des Namens Thot(altgyptischer Gott der Zauberei). Er glaubte, dass die Tarotkarten aus einem ägyptischen Tempel stammten und ein magisches Initiatiosritual beschrieben.Eliphas Levi, ein Experte für okkulte und magische Themen, brachte die Große Arkana (die 22 Bildkarten) mit der jüdischen Mystiklehre Kabbala in Verbindung aber auch er glaubte, die Karten seien mit den Roma nach Europa gekommen. Sicher ist, dass zu dieser Zeit nicht viele Menschen schreiben konnten und sich ein System zum Gedächnistraining entwickee,  bei dem eine Reihe Symbobilder angeordnet wurde, dassein Bild zum anderen führte und dabei jeweils den Impuls dafür gab,  vorher auswendig geernte Informationen wiederzugeben. Diese Praktik verdammten viele als Teufelswerk.

Die Großen und Kleinen Arkana

Die 22 Bildkarten, die man als Große Arkana oder Trümpfe bezeichnet, stehen für den spirituellen Lebensweg eines Menschen, auf dem ihm Prüfungen, Hindernisse, Belohnung und Lektionen bevorstehen, bis er Glück und Erfolg finden kann. Die Karten sind mit den Zahlen 1 bis 21 versehen, wobei der Narr nicht nummeriert ist. rüher wurde er in den Tarotdecks manchma als 0 zuerst geführt, meistens bleibt er aer ohne Zahl an etzter Stelle.

Die keinen Arkana besteht aus 56 Karten, die in 4 Farben aufgeteilt werden: Kelche, Stäbe,  Münzen und Schwerter.Sie sind die Grundagen für unsere modernen Kartenspiele, zu denen auch immer noch ein Narr, der Joker, gehört. Diese Karten symbolisieren die weltlichere und alltäglichere Seite der Erfahrungen eines Menschen.

Bedeutung der Karten

Tarotkarten geben Auskunft über tiefere Bewustseinsebenen, unausgesprochene Sehnsüchte, innere Stärken und sebst auferlegte Einschränkungen, also über die spirituelle und moralische Entwicklung eines Menschen auf seinem Lebensweg. Die inneren Energien und Kräfte zum Zweck der Weissagung einzusetzen, ist eine groe Verantwortung. Lernen sie, vorsichtig und distanziert vorzugehen, respektieren sie die Persönlichkeit ihres Gegenübers und versuchen sie, konstruktive, positive Impuse zu geben. Unbedachte Worte über die Zukunft eines anderen können in dessen Sebstwahrnehmung Schaden anrichten. Betonen sie potentielles Unglück nicht zu stark und schließen sie nie die Mögichkeit zukünftiger Erfolge aus. Selbst zunächst schädliche Entscheidungen können noch  zu einer besseren Selbsterkenntnis führen.

Von den Mamelucken bis zum Universal Waite Tarot

Geschichten über den Ursprung des Tarot gibt es viele, es heißt,  die Karten seien uralt und kämen aus Indien, Marokko oder aus Ägypten und hätten schon vor Jahrhunderten das Innere der Pyramiden geschmückt. Die nachprüfbare Geschichte ist dagegen eher kurz. Am Ende des 14.Jahrhunderts tauchten in Europa erstmals Karten auf, die vermutlich aus der islamischen Wet kamen, Karten aus dieser Zeit fand man im letzten Jahrhundert im Topkapi Museum in Istanbul. Sie stammten  von den Mamelucken, einer Herrscherklasse, die seit dem 13.Jahrhundert Sytien und gypten regierte. Darauf sind ersmals die Symbole der 4 Sätze zu sehen, die bis heute für Tarot, aber auch für Spielkarten typisch sind: Schwerter (Pik), Kelche(Herz), Münzen (Karo), sowie die Stäbe, die zu Kreuz wurden. As begeisterte Polospieler hatten die Mamelucken den Poloschläger zum Stabsymbol erhoben. In Europa aber fanden diese 4 Serien interessanterweise eine Entsprechung in den 4 mittealterlichen Ständen: Stäbe = Bauern, Kelche = Klerus, Schwerter = Ritter, Münzen = Kaufleute.

Da jeder dieser Sätze aus 10 Zahlenkarten besteht (Ass bis 10) sowie 4 Hofkarten (Bube, Ritter, Königin und König ), sind es insgesammt 56 Karten, die man im Tarot Die kleinen Arkana nennt, das heißt" die kleinen Geheimnisse".

Heute besteht Tarot aus 78 Karten, die zusätzlichen 22 Karten, die als die Großen Arkana (die großen Geheimnisse) das Herzstück des Tarot bilden, erscheinen erstmals um 1428 am Hof des Mailänder Herzogs Filippo Maria Visconti als "Das Spiel der Trümpfe". Beidiesen wunderschönen handgemalten Karten handelt es sich um symbolreiche Einzelmotive, deren Spektrum vom Narren über Pabst und Kaiser bis hin zum Eremiten reichte und vom Schiksalsrad über Tod und Teufel zu Sonne, Mond und Stern.

Erst um 1516 tauchte der Name Tarot in der italienischen Form as Tarocchi (Einzahl Tarocco)auf. Als Tarock wurde er im Deutschen ein Begriff für Kartenspiele, in der französischen Version git Tarot aber als der Name für das  Kartenorakel. Was dieses Wort ursprünglich aussagte, ist leider nicht überliefert, dafür ranken sich umso mehr spekulative Interpretationen um seine mögliche Bedeutung. Sie reichen von königlicher Weg (Tar = Weg und Ro = König) über Thora, dem hebräischen Wort für Gesetz und der Sammelbezeichnung für die 5 Bücher Moses, bis hin zum Taro, einem norditalienischen Fluss, der durch Parma fließt.

Nach allem, was wir wissen, handelt es sich bei den frühen Vorufern und Varianten des Tarot um reine Spielkarten. Erst 1781 hatte der französische Universalgelehrte Antoine Court de Ge'belin in einem Pariser salon eine geniale Eingebung, die ihn in Kartenmotiven eine Symbolsprache erkennen ließ, ein, wie er vermutete, aus alter Zeit überliefertes Weisheitsbuch. Das war de Grundstein  ür das esoterische Studium der geheimnisvollen Kartensymbolik und für ihren Gebrauch als Kartenorakel. Im 19.Jahrhundert ws es zunächst in Frankreich, wo vor alem Eiphas Levi, Etteilla, Oswald Wirth und Papus das Wissen um die Hintergründe und die Symboik der Tarotkarten erheblich erweiterten.

Dann verlagerte sich der Schwerpunkt der Tarotkunde nach London, wo 1888 der Hermetische Orden der goldenen Morgenröte ( kurz Golden Dawn genannt) gegründet wurde, ein magischer Orden, der sich vorrangig mit Tarot befasst. Drei seine Mitgieder, Arthur Edward Waite, Aleister Crowey und Paul Foster Case, gestalteten später eigene Tarotvariationen, von denen die ersten beiden weltberühmt wurden.

Die karten, mit denen man sich bis zu den Tagen des Golden Dawn befasste,  sind als der Tarot von Marseille bekannt und haben ihre Wurzeln im 15. und 16. Jahrhundert. Sie zeigen die Motive der Großen Arkana in einer ansprechenden Schichtheit, auf den Zahlenkarten der Kleinen Arkana befinden sich aber, von einigen schmückenden Girlanden abgesehen, nur das jeweilige Symbol des Satzes in der Anzahl, die dem Wert der Karte entspricht. Also 7 Stäbe  auf der Karte 7 Stäbe und 3 Münzen auf der Karte 3 Münzen usw.

Genau hier liegt die entscheidende Erneuerung, die wir Arthur Edward Waite (1857 - 1942 ) verdanken, einem gebürtigen Amerikaner, der in London lebte und sich sehr in der esoterischen Tradition des Abendlands vertieft hatte. Die von ihm konzipierten und von der Künstlerin Pamela Colman Smith (1878 - 1951) gemalten Karten erschienen 1909 im Verlag William Rider & Son. Sie  sind seither als Rider Tarot oder als Rider Waite Tarot bekannt und wurden weltweit zum beliebtesten Tarotdeck. In seiner Neugestaltung folgte Waite bei den Karten der Großen Arkana weitgehend der Struktur und den Motiven des Tarot von Marseille, wobei er dessen schlichte Symbolik allerdings erheblich anreicherte.

Die wirkliche Erneuerung aber liegt in der Ilustration aller Karten der Kleinen Arkana, bei der er sich offenbar von den italienischen Decks aus dem 16. Jahrhundert inpirieren ließ, den SOLA-BUSCA-KARTEN, von denen das britische Museum in London damals eine Kopie besaß.Seither lässt sich die Bedeutung aller 78 Tarotkarten intuitiv aus Bildern erfassen, was die Deutung der Karten natürich erheblich erleichtert.

Dieser berühmte Tarot wurde 1991 von der arotexpertin Mary-Hanson- Roberts überarbeitet und als Universal Waie Tarot neu heraus gebracht. Dabei erhieen die Figuren statt einfacher Strichzeichnungen echte Gesichter und die Farben wurden insgesammt aufgehellt. Das macht die Tarotkarten nicht nur ansprechender, sondern hat den großen Vorteil, dass viele Details nun weitaus besser zu erkennen sind.

Zeittafel der Tarotkarten

Historischer Tarot

  • Etwa 1370 erste Erwähnungen von Karten in vielen europäischen Städten.
  • Etwa ab 1430 tauchen an italienischen Fürstenhöfen este Kartensätze auf, die gleich den heutigen Tarotkarten aus 22 Trümpfen und 56 anderen Karten bestehen.
  • Ab 1530 der italienische Name Tarocco/ Tarocchi taucht auf, der späer in Frankreich zu Tarot und in Deutschland zu Tarock wird.
  • Ab dem 16. Jahrhundert die Bilder des heute als klassisch geltenden Tarot von Marseille kristallisieren sich heraus.

Esoterischer Tarot

  • 1781 Antoine Court de Gebelin entdeckt die esoterische Dimension der Tarotkarten wieder.
  • Mitte des 19. Jahrhunders Eliphas Levi verknüpft Tarot und Kabbala.
  • Paul Christian verknüpft Tarot mit der Astrologie und prägt den Namen Arkana als Bezeichnung für die Karten.
  • Ely Star spricht erstmals von Großen - und Kleinen Arkana.
  • 1889 veröffentlicht Oswald Wirth den ersten esoterischen Tarot.

Neuzeitlicher Tarot

  • 1909/1910 die Rider- Waite-Karten, der heute populärste Tarot, erscheinen.
  • 1944Crowley veröffentlicht seine Tarotkarten als  DAS BUCH THOTH.
  • Ab1970 gewinnt Tarot ein bis dahin ungeahntes Interesse, hunderte neue Tarotversionen entstehen.
  • 1983 Salvatore Dali veröffentlicht seinen gehaltvoen und wunderschönen Tarot.
  • 1979- 1996 die franco-amerikanische Künstlerin  Niki de Saint- Phalle leistet einen phänomenalen Beitrag für die Welt des Tarot. In Capalbio in der Toscana baut sie einen Tarotgarten, in dem sie die Motive der Großen Arkana in Plastiken und Monumentalskulpturen ausstellt.